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14.04.2014 09:40 Alter: 5 yrs
Kategorie: Menschen, Veranstaltungen, Chrischona Schweiz
Von: Chrischona Schweiz

Chrischonas weise Beter

Gebets- und Gemeinschaftswoche: 50 Pensionierte beten für Chrischona


Die Teilnehmer der Gebets- und Gemeinschaftswoche (GGW) 2014 beim gemeinsamen Singen mit Chrischona-Direktor René Winkler

Schon seit Anfang der 1960er Jahre gibt es die jährliche Gebets- und Gemeinschaftswoche (GGW) für Chrischona-Pastoren im Ruhestand.

Chrischona-Direktor René Winkler berichtet über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen des internationalen Chrischona-Verbandes auf der Gebets- und Gemeinschaftswoche 2014 in der Heimstätte Rämismühle.

Für viele Teilnehmer sind die Berichte des Chrischona-Leitungsteams die Höhepunkte der Gebets- und Gemeinschaftswoche (GGW).

„Im Reich Gottes geschieht nichts ohne Gebet. Gott lässt sich gar nichts nehmen, es muss erbeten sein“. Das sagt Alfred Stäheli auf der Gebets- und Gemeinschaftswoche (GGW) 2014 in der Heimstätte Rämismühle. Der Pastor im Ruhestand nennt damit eine Grundidee der Veranstaltung. Eine Woche lang hören rund 50 pensionierte Pastoren und Mitarbeiter aus den Chrischona-Gemeinden Schweiz auf die Berichte des Chrischona-Leitungsteams und beten für aktuelle Anliegen. Auch die Gemeinschaft kommt dank Singen, Spielen und Unternehmungen nicht zu kurz.

Auf Jesus vertrauen!

Während der Gebets- und Gemeinschaftswoche geben sich Chrischona-Leiter die Klinke in die Hand. Angefangen mit Jean-Georges Gantenbein, Präsident von Vision-France, berichtet jeden Tag ein anderes Mitglied des Opens external link in new windowLeitungsteams aus seiner Arbeit. Ausserdem geben sie den Senioren in Andachten geistliche Impulse weiter.
Chrischona-Direktor René Winkler wählt dafür ein biblisches Wallfahrtslied, den Psalm 84. „Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in dessen Herz gebahnte Wege sind“, heisst es dort Opens external link in new windowim Vers 6. René Winklers Botschaft lautet daher, auf Jesus zu vertrauen. Wer gewöhnt sei, in den Herausforderungen des Alltags auf Jesus zu vertrauen, entwickle solch gebahnte Wege. „Nicht Bank, nicht AHV, nicht Gemeinde – letztlich ist es der Vater im Himmel, der für mich sorgt“, erklärt René Winkler.

Tragende Säulen als Spender und Beter

Dann nimmt der Chrischona-Direktor die Teilnehmer der Gebetswoche hinein in die neuesten Entwicklungen des Chrischona-Verbandes. Er nennt unter anderem die theologische Ausbildung, die neu konzipiert wird. So bietet das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) ab Sommer 2014 das Opens external link in new windowFernstudium tsc.online@church an. Dass es gut angenommen wird, ist ein konkretes Gebetsanliegen.
Auf die Gebetsunterstützung der Senioren kann Chrischona zählen. Sie sehen sich selbst als „tragende Säulen“ für den Chrischona-Verband – vor allem als Spender und Beter. Deshalb nehmen sie grossen Anteil an allem, was Chrischona bewegt. Viele schätzen, dass das Chrischona-Leitungsteam ihnen persönlich Gebetsanliegen vermittelt und nehmen sich Zeit, um dafür zu beten.

Weise Ratgeber

Damit nicht genug, die Pastoren und Pastorenfrauen im Ruhestand werden sogar zu Ratgebern. Im hörenden Gebet suchen sie Antworten Gottes auf konkrete Fragen. René Winkler interessiert, wie Gemeinschaft auf St. Chrischona noch intensiver gelebt werden kann. Ein Thema, bei dem die Senioren einiges aus ihrer Lebenserfahrung weitergeben können. Ausserdem werden Bibelverse und manch guter Spruch zitiert. Vielleicht ist es diese Mischung aus liebevoller Anteilnahme und gesammelten Wissen, die Weisheit auch ausmacht. Gut, dass Chrischona davon zehren kann.