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17.03.2014 10:40 Alter: 4 yrs
Kategorie: Veranstaltungen, Chrischona Schweiz
Von: Markus Dörr

Spiritualität ist wunderbar vielfältig

Gemeindeleitungstag Chrischona Schweiz 2014 zeigt neun Stile von Spiritualität


Pastoren und Leiter von Chrischona Schweiz stellen auf dem Gemeindeleitungstag 2014 ihre persönlichen Stile von Spiritualität vor und machen so die Verschiedenartigkeit leidenschaftlicher Spiritualität deutlich.

Wie unterschiedlich leidenschaftliche Spiritualität aussehen kann, machten Pastoren und Leiter von Chrischona Schweiz deutlich, indem sie ihre persönlichen Stile von Spiritualität vorstellten.

Leitung der Chrischona-Gemeinde Muttenz auf dem Gemeindeleitungstag 2014 der Chrischona-Gemeinden Schweiz

Als Horizonterweiterung und Ermutigung für die persönliche Spiritualität erlebten die Leiter der Chrischona-Gemeinde Muttenz den Gemeindeleitungstag.

Lobpreisband „Fervent Devotion“ spielt beim Gemeindeleitungstag 2014 der Chrischona-Gemeinden Schweiz im Konferenzzentrum St. Chrischona.

Die Lobpreisband „Fervent Devotion“ aus Liestal gestaltete die Lobpreiszeiten.

Enthusiastisch oder rational, missionarisch oder asketisch – leidenschaftliche Spiritualität kann ganz unterschiedlich aussehen. Der Gemeindeleitungstag der Chrischona-Gemeinden Schweiz 2014 mischte klassische Vorstellungen von Spiritualität ordentlich auf. 400 Hauptamtliche und Gemeindeleiter wurden so für ihre persönliche Spiritualität ermutigt.

Minimumfaktor leidenschaftliche Spiritualität

Ist das geistliche Leben der Gemeindemitglieder von Leidenschaft geprägt? Ein uneingeschränktes Ja auf diese Frage konnten nur wenige der im Rahmen der natürlichen Gemeindeentwicklung (NGE) befragten Gemeindemitglieder geben. Bis 2011 hatten sich rund 30 Schweizer Chrischona-Gemeinden daran beteiligt und unterschiedliche Werte für die acht NGE-Qualitätsmerkmale erhalten. Opens external link in new windowLeidenschaftliche Spiritualität war ein Minimumfaktor, wurde also von vielen Befragten als ausbaufähig angesehen. Deshalb widmete Chrischona Schweiz den Gemeindeleitungstag 2014 ganz dem Thema Spiritualität.

Sinnlich, enthusiastisch oder asketisch?

Schnell war klar: Spiritualität ist wunderbar vielfältig. Dr. Peter Gloor, Leiter Chrischona Schweiz, bekannte sich zur sinnlichen Spiritualität: „Sinnlich heisst, dass mein ganzer Körper mitgeht und ich mit allen Sinnen Gott erlebe“. So wie die Opens external link in new windowPsalm Drummers, die Gott nur mit Schlagzeug anbeten. Ganz im Sinne einer enthusiastischen Spiritualität forderte Manuel Leiser, Jugendpastor der Chrischona-Gemeinde Hallau, die Gemeindeleiter auf, sich zu umarmen. Er sprühte förmlich vor Leidenschaft, Gott in der Welt erlebbar zu machen, z.B. durch Heilungen. Dass Spiritualität aber auch ganz leise daher kommen kann, offenbarte Martin Aebersold. Der Pastor der Chrischona-Gemeinde Pfäffikon plädierte für asketische Spiritualität: „Mit Mangel umgehen, ist eine geistliche Tugend“, erklärte er.

„Lebt Spiritualität vor und redet darüber“

Insgesamt wurden neun verschiedene Stile von Spiritualität vorgestellt. Grundlage dafür war das Buch Opens external link in new window„Die 3 Farben Deiner Spiritualität“ von Christian A. Schwarz. Viele waren überrascht, neue Arten von Spiritualität kennenzulernen. Wie Thomas Altwegg, Pastor der Chrischona-Gemeinde Muttenz, der den Gemeindeleitungstag als „Horizonterweiterung“ erlebte. Micha Schoop aus Romanshorn fand sich bei der sinnlichen Spiritualität wieder. „Es ist schön, die unterschiedlichen spirituellen Stile zu sehen, das schafft Wertschätzung“, sagte der Jugendpastor aus Romanshorn.
Wie die neuen Erkenntnisse über Spiritualität in den Gemeinden ankommen könnten, brachte Peter Gloor auf den Punkt: „Begrüsst die Verschiedenartigkeit. Lebt Spiritualität vor und redet darüber.“

Aussagen über alle neun verschiedenen Stile von Spiritualität finden Sie Opens external link in new windowauf Twitter unter dem Hashtag #gl14.