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31.08.2017 16:27 Alter: 82 days
Kategorie: Online
Von: Dr. Peter Gloor

Gerettet! Gerettet?

Peter Gloor ermutigt die Chrischona-Gemeinden in der Schweiz, sich für Flüchtlinge zu engagieren


Schwimmwesten vor einem Fassadenfenster der Kunsthal Charlottenborg in Kopenhagen

Die Installation «Soleil levant» des chinesischen Künstlers Ai Wei Wei zeigt Schwimmwesten von geretteten Flüchtlingen, welche die Fassadenfenster der Kunsthal Charlottenborg in Kopenhagen ausfüllen. (Bild: © Peter Gloor)

Goldenes Lamm in Kopenhagen

Oberhalb des Lammes steht der Bibelvers aus 1. Samuel 7,12. (Bild: © Peter Gloor)

Was siehst du auf dem Foto mit den Schwimmwesten? Was löst es bei dir aus? Unordnung, Chaos, verstopft, überquellend?

Gerettet aus humanitärer Not

Es ist eines der Fenster der «Kunsthal Charlottenborg» in Kopenhagen. Wenn man es zuerst sieht, ist man irritiert. Was soll das? Was ist das? Es sind über 3'500 Schwimmwesten von geretteten Flüchtlingen aus Lesbos, die der chinesische Künstler Ai Wei Wei als Öffnet externen Link in neuem FensterInstallation «Soleil levant» in die Fenster der Kunsthalle gepresst hat – als Erinnerung an die Flüchtlingskrise, die Europa heraus- und überfordert.
1'377'349 Menschen sind laut einer Statistik der UNHCR in Europa 2015 und 2016 über den Seeweg angekommen – gerettet, aber nicht willkommen. Gerettet, aber noch nicht integriert. Gerettet aus humanitärer Not und trotzdem sind viele nicht gerettet. Wie können wir sie erreichen? Wie können wir ihnen zeigen, dass sie noch mehr haben können als nur «Sicherheit»?

Gerettet durch Jesus Christus?

Direkt gegenüber – auf der anderen Seite des Hafenbeckens in Nyhaven – ist an einem Haus ein kleines Relief sichtbar. Es wird übersehen, mitten im Trubel der Touristen und dem Lärm der Stadt. Ein goldenes Lamm ist sichtbar und die Inschrift: «Hidintil have Herren hjulpen as» – bis hierher hat uns der Herr geholfen (Öffnet externen Link in neuem Fenster1. Samuel 7,12). Es wird übersehen. Die Not der Flüchtlinge schreit – das kleine Lamm ist einfach da. Die Rettung ist da, ER ist da – wer sagt es ihnen?
An einigen Orten arbeiten unsere Gemeinden mit Flüchtlingen, Asylsuchenden, Ausländern. Es gibt noch viel zu tun – packen wir’s an! Lasst uns noch mehr Menschen retten, auch wenn die Gemeinden danach vielleicht so chaotisch aussen wie die Installation von Ai Wei Wei – aber es wäre ein Zeichen, das zeigt, dass Rettung möglich ist.

Zeichen der Rettung bei Chrischona Schweiz

✓ Am 3. September feiert die Internationale Kirche Thurgau ihren 1. Geburtstag - ein Zeichen der Rettung!
✓ In der Internationalen Chrischona Gemeinde Längi wurde der erste Gottesdienst gefeiert – ein Zeichen der Rettung!
✓ In der Romandie heissen die Chrischona-Gemeinden «Eglise ouvert» und viele sind multikulturell – ein Zeichen der Rettung!
✓ Deine Gemeinde, dein Hauskreis, deine Jugendgruppe, dein Gottesdienst, deine Frauengruppe, deine Seniorengruppe – ein Zeichen der Rettung!

Lasst uns die Schweiz bewegen! Let’s rock Switzerland!
Mit euch unterwegs

Dr. Peter Gloor,
Leiter Chrischona Schweiz

PS: Und nicht vergessen – die verlorenen Schweizer und Europäer sollen ebenfalls erleben, dass Jesus rettet und hilft!