ORANGE LEBEN Zwischenbericht: Fliegen wir schon?

Vor 18 Monaten startete ORANGE LEBEN mit neuer Herzenshaltung und Denkweise in den Chrischona-Gemeinden Schweiz. Wie steht es um ORANGE LEBEN im Mai 2014? Hans Forrer, Leiter des Bereiches ORANGE LEBEN bei Chrischona Schweiz, gibt einen Zwischenbericht.

Wunsch nach mehr Orange

Familie und Gemeinde gemeinsam für die nächste Generation – das ist das Haupanliegen von ORANGE LEBEN. Im Interesse des Reiches Gottes und unserer Kinder und Jugendlichen wollen wir besser zusammenzuarbeiten und der nächsten Generation helfen, ihren eigenständigen Glauben zu finden und Jesus Christus nachzufolgen.
Diese Gedanken stossen oft auf Zustimmung: „Ja, wir haben in der Vergangenheit zu viel nur an uns gedacht, die eigene Gruppe gefördert oder als Eltern unsere Kinder in der Gemeinde „abgegeben“, aber nicht wirklich miteinander geredet.“ Das wollen wir ändern. Wir wollen die Farbe Gelb für das „Licht der Gemeinde“ und Rot für die „Liebe und Geborgenheit der Eltern“ verbinden und mehr ORANGE LEBEN.

Wenn der Orange-Effekt eintritt

Überraschend viele Ansätze, die bei ORANGE LEBEN neu angestos­sen werden, finden sich schon in den Gemeinden. Oft braucht es nur wenig, um das Miteinander zu vertiefen. Ein Beispiel aus der Herzschlag-Kampagne, die zurzeit in vielen Gemeinden läuft: Kinder und Erwachsene beschäftigen sich dort mit den jeweils gleichen Themen. Wenn nun jemand in einem sogenannten Opens external link in new window„Familienfenster“ im Gottesdienst davon berichtet, was die Kinder im Kindergottesdienst erlebt haben, können die Eltern das Thema zuhause nochmals vertiefen.
Ein anderes Beispiel erzählt Christian Haslebacher: „In der Chrischona-Gemeinde Weinfelden führten wir ein poppiges Weihnachtsmusical mit Teenagern und ihren Leitern und Eltern durch, ein generationenübergreifendes Erlebnis mit einem gemeinsamen geistlichen Ziel. Dies bedeutete: Vater und Tochter singen ein Due­tt, Vater und Sohn diskutieren als Schauspieler miteinander, Eltern, Leiter und Teenager üben und proben gemeinsam und teilen den Erfolg beim Auftritt. Der Orange-Effekt kam voll zum Tragen.“

Weitere Erlebnisberichte zu ORANGE LEBEN

Neben Christian Haslebacher ziehen weitere Mitarbeiter von Chrischona Schweiz eine ORANGE LEBEN Bilanz:

  • „Einmal würfeln und ganz unkompliziert Gott danken. Durch das ehrliche Gebet der Kinder forderten sie ihre Eltern mit ihrem natürlichen Glauben heraus. In unserer 24-7 Gebetswoche erlebten Eltern wie Kindern gemeinsam vor Gott zu sein und mit kreativen Posten ihren Glauben zu vertiefen. Sie konnten Abendmahl feiern, Singen und zeichnen und für sich prophetisch hören lassen.“ Raphael Bachmann, Chrischona Liestal
  • „Während den Ferien am Meer in Kroatien haben Kindermitarbeiter aus unserer Gemeinde ein Seminar mit Hans Forrer besucht. Daraufhin waren sie so begeistert von ORANGE LEBEN, dass sie gleich Hans zu einer internen Schulung zu uns nach Sursee eingeladen haben, um zusammen mit den Leitern aus allen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit zu überlegen, wie wir diese Strategie in unsere Arbeit einfliessen lassen können." Christian Schmitter, Opens external link in new windowChrischona Sursee
  • „Die ORANGE LEBEN Schulung im Rahmen der regionalen BESJ-Arbeit wurde von der Gemeindeleitung und der Jugendarbeit besucht. Auf der Gemeindeebene entschloss man sich danach, bei der Herzschlagkampagne mitzumachen und die Jungschiarbeit orientiert sich neu schwerpunktmässig auf das Quartier, in der die Gemeinde liegt. Die Jugendressortleiterin will auch in diesem Jahr den Gedanken von ORANGE LEBEN weiter fördern im Jugendbereich.“ Heiri Meier, BESJ und Daniel Forster, Stadtmission Lugano
  • „ORANGE LEBEN will unser Denken und Handeln als Gemeinden prägen. Konkret haben wir einen Themenplan für die Teenager- und Jugendarbeit erstellt, der junge Menschen im Glauben ermutigen und festigen will. Der orange Gedanke lebt dort, wo wir altersgerecht und lebensnah mit jungen Menschen Nachfolge leben. Deshalb gibt es den Themenplan Teenager- und Jugendarbeit.“ Leo Iantorno, Chrischona Rafz

ORANGE LEBEN: Es wird persönlich!

Bei ORANGE LEBEN wird es schnell persönlich. Wie setzen wir denn das in der Familie um? Da muss ein Vater oder eine Mutter schon mal etwas mehr von ihrem Glaubensleben preisgeben, als gewohnt. Das kostet manchmal Überwindung, aber lohnt sich: wenn dadurch der Glaube der Eltern wächst und es den Kindern zum Besten dient. Es hat sich bewährt, wenn jemand von aussen die Thematik im Gottesdienst oder im Leitungskreis einer Gemeinde vorstellt. Zu diesem Zweck bin ich von Chrischona Schweiz freigestellt und helfe gerne aus.

Generationenübergreifendes Singspiel der Chrischona-Gemeinde Weinfelden im Rahmen von ORANGE LEBEN
Die Chrischona Weinfelden führte ein generationenübergreifendes Musical auf. Nur ein Beispiel, wie ORANGE LEBEN aussehen kann.

ORANGE LEBEN kann klein beginnen!

Leitungsperson und Eltern haben manchmal die Sorge, dass durch ORANGE LEBEN in der hektischen Zeit von heute nun noch mehr auf sie zukommt und der Druck steigt. Das muss nicht sein. Wer die Haltung und Denkweise von ORANGE LEBEN übernimmt, muss zwar darauf achten, dass das Anliegen nicht schnell wieder verblasst. In der Umsetzung können jedoch schon einige Minuten pro Woche einen grossen Unterschied machen. Man kann also ganz klein beginnen. Allerdings: Man muss beginnen!

Portraitfoto von Hans Forrer, Leiter von Kinder Chrischona Schweiz

Hans Forrer, Chrischona-Orange-Leiter

Glärnischstrasse 7
8640 Rapperswil
Telefon: 055 2631780
hans.forrer(at)chrischona.ch